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- Energiesparen Teil 2 -
Energiesparen durch Photovoltaikanlagen
Rentiert sich Solarstrom weiterhin?
Trotz reduzierter Fördersätze und gekürzter Vergütung des Solarstroms, lohnt sich die Investition immer noch.
Die heißen Temperaturen und die viele Sonne im Juli diesen Jahres war optimal für Solaranlagen. Dennoch wirft sie einen Schatten auf dieses Thema. Die lange diskutierten Kürzungen bei der Solarstromförderung traten zum 1. Juli 2010 in Kraft. Sonnenstrom aus neu installierten Photovoltaikanlagen auf privaten Hausdächern wird seitdem „nur“ noch mit 34,05 Cent pro Kilowattstunde (kWh) vergütet, ab Oktober erfolgt eine weitere Absenkung auf 33,03 Cent.
Die erste Kürzung ist Anfang 2010 wirksam geworden und mit der Vergütungseinsparung ab Oktober sind es rund 10 Cent weniger als noch vor einem Jahr. Für Anfang 2011 und 2012 ist eine weitere Absenkung um voraussichtlich jeweils 9 Prozent geplant. Allerdings ist die Vergütung, die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage gilt, wie bisher für 20 Jahre gesetzlich garantiert.
Die Einschränkungen seit Juli beziehen sich auch auf thermische Solaranlagen, sie geben Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung. Die mehrmonatige Haushaltssperre für das bundesweite Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien wurde zwar aufgehoben, dennoch gibt es wesentliche Änderungen bei der Solarförderung.
Es wurden z.B. die Zuschüsse für Anlagen, die nur der Trinkwassererwärmung dienen, komplett gestrichen. Für größere Systeme zur kombinierten Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung gibt es statt 105 Euro nur noch 90 Euro Zuschuss je Quadratmeter Kollektorfläche. Zudem wird nur noch die Installation von Solarheizungen in bestehenden Gebäuden gefördert, bei Neubauten hingegen nicht mehr.
Statt Anreize für den schnellen Ausbau der Solarkapazitäten zu geben, soll Solarstrom Wettbewerbsfähiger werden. Im Klartext bedeutet die schnelle Zurückführung der Solarstromvergütung eine Zäsur in der Förderpolitik des Bundes.
„Deutschlands Solarindustrie steht nun vor der großen Herausforderung, die Kosten für die Produktion von Solarzellen und anderen Solarkomponenten noch schneller zu senken und gleichzeitig die Wirkungsgrade und die Qualität weiter zu steigern“, kommentiert Carsten Körnig vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).
Der Eigenverbrauch
Er ist auch bei netzgekoppelten Anlagen möglich. Der von den Photovoltaikmodulen erzeugte Gleichstrom wird über einen Wechselrichter umgewandelt und von einem Einspeisezähler erfasst.
Der Solarstrom wird für den derzeitigen Bedarf im Haus verwendet, die überschüssige Menge wird ins das Netz eingespeist. Wird mehr Strom benötigt, als die Photovoltaikanlage aktuell liefert, wird dieser aus dem Netz bezogen.
Ein zusätzlicher Zähler oder der Austausch des bisherigen Zählers gegen einen Zweirichtungszähler ist zur Erfassung des Eigenbedarfs an Strom erforderlich.
Es lohnt sich trotzdem!
Trotz Kürzungen bleibt die Investition in eine Photovoltaikanlage für private Hausbesitzer attraktiv.
Kosten pro Kilowatt Leistung:
2006 - 5.000 Euro; Preise sind um 40% gesunken
2009 - immer noch 4.000 Euro
2010 - rund 2.900 Euro
Grober Anhaltspunkt für eine erste Kosten-Nutzen-Rechnung: Den Kosten von 2.900 Euro je Kilowatt Leistung stehen an einem durchschnittlichen Standort jährliche Erträge von etwa 900 kWh gegenüber. Bei 33,03 Cent Vergütung erhält man für den eingespeisten Solarstrom in 20 Jahren insgesamt rund 6.000 Euro.
(Quelle; Schwäbisch Hall)
Trotz reduzierter Fördersätze und gekürzter Vergütung des Solarstroms, lohnt sich die Investition immer noch.
Die heißen Temperaturen und die viele Sonne im Juli diesen Jahres war optimal für Solaranlagen. Dennoch wirft sie einen Schatten auf dieses Thema. Die lange diskutierten Kürzungen bei der Solarstromförderung traten zum 1. Juli 2010 in Kraft. Sonnenstrom aus neu installierten Photovoltaikanlagen auf privaten Hausdächern wird seitdem „nur“ noch mit 34,05 Cent pro Kilowattstunde (kWh) vergütet, ab Oktober erfolgt eine weitere Absenkung auf 33,03 Cent.
Die erste Kürzung ist Anfang 2010 wirksam geworden und mit der Vergütungseinsparung ab Oktober sind es rund 10 Cent weniger als noch vor einem Jahr. Für Anfang 2011 und 2012 ist eine weitere Absenkung um voraussichtlich jeweils 9 Prozent geplant. Allerdings ist die Vergütung, die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage gilt, wie bisher für 20 Jahre gesetzlich garantiert.
Die Einschränkungen seit Juli beziehen sich auch auf thermische Solaranlagen, sie geben Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung. Die mehrmonatige Haushaltssperre für das bundesweite Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien wurde zwar aufgehoben, dennoch gibt es wesentliche Änderungen bei der Solarförderung.
Es wurden z.B. die Zuschüsse für Anlagen, die nur der Trinkwassererwärmung dienen, komplett gestrichen. Für größere Systeme zur kombinierten Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung gibt es statt 105 Euro nur noch 90 Euro Zuschuss je Quadratmeter Kollektorfläche. Zudem wird nur noch die Installation von Solarheizungen in bestehenden Gebäuden gefördert, bei Neubauten hingegen nicht mehr.
Statt Anreize für den schnellen Ausbau der Solarkapazitäten zu geben, soll Solarstrom Wettbewerbsfähiger werden. Im Klartext bedeutet die schnelle Zurückführung der Solarstromvergütung eine Zäsur in der Förderpolitik des Bundes.
„Deutschlands Solarindustrie steht nun vor der großen Herausforderung, die Kosten für die Produktion von Solarzellen und anderen Solarkomponenten noch schneller zu senken und gleichzeitig die Wirkungsgrade und die Qualität weiter zu steigern“, kommentiert Carsten Körnig vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).
Der Eigenverbrauch
Er ist auch bei netzgekoppelten Anlagen möglich. Der von den Photovoltaikmodulen erzeugte Gleichstrom wird über einen Wechselrichter umgewandelt und von einem Einspeisezähler erfasst.
Der Solarstrom wird für den derzeitigen Bedarf im Haus verwendet, die überschüssige Menge wird ins das Netz eingespeist. Wird mehr Strom benötigt, als die Photovoltaikanlage aktuell liefert, wird dieser aus dem Netz bezogen.
Ein zusätzlicher Zähler oder der Austausch des bisherigen Zählers gegen einen Zweirichtungszähler ist zur Erfassung des Eigenbedarfs an Strom erforderlich.
Es lohnt sich trotzdem!
Trotz Kürzungen bleibt die Investition in eine Photovoltaikanlage für private Hausbesitzer attraktiv.
Kosten pro Kilowatt Leistung:
2006 - 5.000 Euro; Preise sind um 40% gesunken
2009 - immer noch 4.000 Euro
2010 - rund 2.900 Euro
Grober Anhaltspunkt für eine erste Kosten-Nutzen-Rechnung: Den Kosten von 2.900 Euro je Kilowatt Leistung stehen an einem durchschnittlichen Standort jährliche Erträge von etwa 900 kWh gegenüber. Bei 33,03 Cent Vergütung erhält man für den eingespeisten Solarstrom in 20 Jahren insgesamt rund 6.000 Euro.
(Quelle; Schwäbisch Hall)
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